Konzert am 24.09.2011
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr
Eintritt 12 €, erm. 8 €
unter 21 frei
„Die Enttäuschung“ in der Fachpresse
Eric Mandel beschreibt in der „Jazzethik“ 9/2007 treffend:
„Themenköpfe aus rasantem Bebop-Fraktalen, viertelmnütige Minidramen und Slapstick-Pantonminen, pointierte Monologe und Stichomythien, eingebettet in einem Rausch aus kollektiver Improvisation – perfekt auf den Punkt gebrachtes spon-
tanes, aber immer kontrolliertes Chaos …“
Die Zeitschrift "Jazz thing News"12/2009 meint zum Quartett:
„Vom Titel her ist die eine von der anderen CD, die beide in diesem Jahrzehnt beim Zürcher Intakt-Label erschienen sind, nicht zu unterscheiden. Das Berliner Kollektiv Die Enttäuschung spielt „Die Enttäuschung“, lediglich die bunten Cover von Katja Mahall signalisieren Differenz auf den ersten Blick. Umso erstaunlicher ist nun, dass sowohl die 2006 veröffentlichte wie auch die neue CD von Die Enttäuschung in der aktuellen Ausgabe (Januar 2010) des amerikanischen Fachblatts „Down Beat“ mit je 4,5 Sternen bewertet wurden und somit zu den wichtigsten Alben zählen, die in diesem Jahrzehnt in Sachen Jazz und Improvisation veröffentlicht wurden. „Die beste Jazzcombo von heute“, schwärmt „Down Beat“, und man vermutet richtig, dass es dem Autor schwer fällt, den Bandnamen mit dem unbekannten Umlaut halbwegs richtig auszusprechen. Bei den Kollektivisten Rudi Mahall, Axel Dörner, Jan Roder und Uli Jennessen, die mit Alexander von Schlippenbach und der Drei-CD-Box „Monk´s Casino“ auch einem größeren Publikum bekannt wurden, stehen hochseriöse und mitreißende Eigenkompositionen im Zentrum, die das mit dem Bandnamen gegebene Versprechen so gar nicht einlösen wollen. …“
Machen Sie sich doch selbst ein „Ohrenbild“ und lassen Sie sich diesen Leckerbissen nicht entgehen am Samstag!